04.04.2011: Mini-Gruppe unternimmt Ausflug zur BASF


Mini-Gruppe vor dem Turbolöscher der BASF Werksfeuerwehr (Quelle: THW/Kai Gorski)

An jedem 1. Samstag im Monat läd die BASF in Ludwigshafen Besucher zum offenem Samstag ein.

19 Kinder und 8 Betreuer der THW Mini-Gruppe Bensheim nutzten diese Gelegenheit und statteten der BASF einen Besuch ab. Mit zwei Gerätewagen und zwei Mannschaftstransportwagen fuhren die Kinder am vergangenen Samstag nach Ludwigshafen.

Mit dem Chemobil konnten die Kinder das größte zusammenhängende Chemieareal der Welt besichtigen. Während der 40-minütigen Besichtigungstour gab es viele Interessante Dinge zu sehen und zu erfahren. So staunten die Kinder nicht schlecht, dass innerhalb der BASF 213 Kilometer Bahnschienen verlegt sind und über 115 Kilometer Straßen das Werksgelände durchziehen. Im BASF eigenen Hafen konnte live mitverfolgt werden, wie gerade ein Tankschiff im Hafen anlegte um entladen zu werden.

Nach der Werkrundfahrt wartete noch ein spezieller Highlight auf die Kinder. Die Betreuer hatten noch eine Besichtigung bei der BASF Werkfeuerwehr organisiert. So hatten die Kinder die Möglichkeit sich einmal intensiv in den Räumen der Werkfeuerwehr umzuschauen und lernten dabei die Schlafräume, die Küche sowie die Aufenthaltsräume kennen. Von besonderem Interesse war auch die Leitstelle der BASF, wo alle Ereignisse weltweit auflaufen und bearbeitet werden.

Großen Spaß hatten die Kinder anschließend bei der Besichtigung der Fahrzeuge und Geräte der Werkfeuerwehr. So durften Atemschutzgeräte angezogen oder auch mal ein Hitzeschutzanzug ausprobiert werden. Große Augen gab es, als auf dem Hof der Feuerwache Süd der Turbolöscher – ein speziell für die BASF entwickeltes Löschfahrzeug – aufgebaut wurde. Das Fahrzeug ist mit zwei Flugzeugdüsen aus Alpha-Jets der Bundeswehr ausgestattet. Beim Turbolöscher wird die Kraft des Abgasstrahls genutzt, um Wasser und Schaum fein vernebelt zu transportieren. In den Abgasstrahl der beiden Triebwerke werden bis zu 8.000 Liter Wasser pro Minute eingedüst. Dabei entsteht ein Wassernebel, der eine Fläche von 3.500 Quadratmetern abdeckt und bis zu 150 Meter reicht.

Am späten Nachmittag traten die Kinder wieder die Heimreise in die THW Unterkunft nach Bensheim an, wo schon die Eltern warteten.