21.11.2011: Helfer des THW Bensheim stellen erneut Bensheims Weihnachtsbaum auf


Mit Hilfe der Kettensäge wurde der 4,8t schwere Tannenbaum eingepasst. (Alle Bilder Copyright: Thomas Neu)
Bensheim. Um 21.10 Uhr war die Fichte eingelocht. Es gab Beifall von rund 300 Christbaum-Fans die dem Spektakel beiwohnten. Seit 18.30 Uhr war auf dem Marktplatz was los. Bilder von Säge- und Verladearbeiten am Jakobsweg wurden auf einer Großbild-Leinwand gezeigt und von Moderator Heinz Walter erläutert.

Walter wies immer wieder auf die beiden Stände und das Zelt hin, die von Mitarbeitern der Firma Köhler-Chemie betreut wurden. Glühwein konkurrierte mit Feuerzangen-Bowle, Käsespieße und Frikadellen mit leckerem Kuchen. Der Event wird immer professioneller, auch was das Catering betrifft.

Um 19.40 Uhr fuhr der 60-Tonnen-Kran in Position. Zehn Minuten zuvor war der Tieflader vom Jakobsweg gestartet. 40 Minuten brauchte er bis zum Marktplatz. Die Fußgängerzone erwies sich diesmal als Nadelöhr.

THW-Helfer und Feuerwehrleute entschnürten den Baum auf dem Sattel-Auflieger. Sie vertäuten auch das Hebegeschirr für den Autokran. Um 20.30 Uhr lupfte Kranführer Marco Himmelreich die grüne Last an. 4,8 Tonnen zeigte die Anzeige der elektronischen Waage. Ein Klacks für die hydraulisch betriebene Winde.

Der Baum schwebte knapp neben dem überdimensionalen Christbaumständer, der vor fünf Jahren zur Premiere der Riesenbaum-Aktion in den Boden unter dem Marktplatz-Pflaster betoniert wurde. Kettensägen wurden angeworfen, um den Stamm "anzuspitzen", damit er besser verkeilt werden kann. Im Prinzip lief das genauso wie beim Weihnachtsbaum daheim.

Um 21.10 Uhr stand die Fichte im Ständer. Es gab Applaus für das eingespielte Holzfäller-Team um Romed Klein von Bensheim Aktiv. Klein bewies schon zum fünften Mal eine außergewöhnliche Nervenstärke.

Der Rest war reine Routine. Als die Fichte fest verkeilt war, wurde das Seil, mit dem sie ausbalanciert worden war, gelöst. Der Marktplatz leerte sich allmählich. Das THW räumte noch zwei Stunden auf. bj



Quelle: Bergsträßer Anzeiger 19.11.11

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